Sparsamkeit!

Grundsteuer B: 1.200 %
Grundsteuer A: 1.000%
Gewerbesteuer: 490%
Die Höhe der Steuern wird u.a. mit den hohen Kreisumlagen begründet.
Die Höhe der Kreisumlagen ist eine Folge der schlechten Finanzlage des Kreises.
Verantwortlich dafür sind neben dem damaligen Landrat die langjährigen schwarz/grünen Fraktionsvorsitzenden Dr. Nolten und Frau Zentis.
Da ist nicht überraschend, dass jetzt in Nideggen die von Frau Zentis dominierte Koalition die Steuern erhöhte.
Die CDU gönnte sich noch einen Zuschlag. Sie erhöhte die Grundsteuer A nicht auf 870, sondern auf 1.000 Punkte.
Ein deutlicher Wink an den von der CDU zur FDP übergelaufenen Landwirt.
Das ist parteipolitisch verständlich, aber nicht im Interesse Nideggens.

Die Chaos-Koalition hatte die Streichung von 20 % der Stellen in der Verwaltung durchgesetzt und auch die Streichung der Sachbezugskarte für die Mitarbeiter.
Begründung Fischer(CDU):
„Das ist hart, ja. Aber es ist auch hart, wenn man über seine Verhältnisse lebt.“
Wir haben die Streichung der zusätzlichen Zahlungen an die Fraktionen beantragt.
Begründung Fritsch(MFN):
Da die Koalition die Sachbezugskarte für Mitarbeiter der Verwaltung streicht, kann sie jetzt beispielgebend abstimmen.
Zustimmung ist beispielgebend für „im Interesse der Stadt“.
Ablehnung ist beispielgebend für „Sparen, aber nicht bei uns“.
Unser Antrag wurde abgelehnt!

Erwin Fritsch, 17.06.26

Niederzier-Nideggen

In Niederzier

erklärt der Bürgermeister:
„Ich kann nicht immer davon sprechen, dass wir den Gürtel enger schnallen müssen und dann auf Kosten der Bürger Projekte umsetzen, die zwar schön wären, aber nicht zwingend erforderlich sind“ und „Ich werde alles dafür tun, dass die Grundsteuer B nicht über 1.000 Prozentpunke ansteigt. Die Fraktionen stimmen zu.

In Nideggen:

  •  Stimmte die Mehrheit für 1.200 Prozentpunkte für Grundsteuer B (Baugrundstücke) und 1.000 Prozentpunkte für Grundsteuer A (Landwirtschaft). CDU/Grüninnen hatten vorgeschlagen die Grundsteuer A nicht von 660 auf 870, sondern auf 1.000 zu erhöhen.
  • Beschloss die Mehrheit die Fortführung des „Nationalen Projektes Städtebau.“
  • Berät der Haupt- und Finanzausschuss über ein Haushaltssicherungskonzept (Einnahmeerhöhungen und Streichung freiwilliger Leistungen). Gleichzeitig beschloss die Mehrheit Grundstücke anzukaufen für ein Baugebiet, das frühestens 2030 entwickelt wird. Kämmerin: Das kostet uns jetzt ja nur Zinsen für die Kredite.

Erwin Fritsch, 02.06.26